PAROOKAVILLE 2016

Have You Ever been to… PAROOKAVILLE ?!

Wenn ein Festival nach wenigen Tagen ausverkauft ist, ist es natürlich ein wenig vom Glück abhängig Tickets zu ergattern.
Wenn dieses Festival aber erst zum zweiten Mal überhaupt stattgefunden hat, dann erübrigt sich die Frage, ob sich die Mühe lohnt.

Ich hatte das Vergnügen dieses Festival zu besuchen und beschreibe dieses Event kurz und knackig mit: W A H N S I N N !!!

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Was Parookaville von vielen anderen Festivals in Deutschland unterscheidet, ist ganz klar die Liebe zum Detail.
Auf der Homepage wird es so beschrieben:
“PAROOKAVILLE IST KEIN NORMALES ELECTRONIC MUSIC FESTIVAL! ES IST EINE STADT, DIE EINMAL IM JAHR ZUM LEBEN ERWECKT WIRD, IN ERINNERUNG AN DEN GRÜNDERVATER UND BÜRGERMEISTER BILL PAROOKA.
ER WAR ES, DER DIE ALTEN GESETZE VON PAROOKAVILLE ERLASSEN HAT. DIE GESETZE, DIE ES MÖGLICH GEMACHT HABEN, DASS WAHNSINN, LIEBE UND PURE GLÜCKSELIGKEIT DIESE STADT REGIEREN – BIS HEUTE.”

Und ich stimme dem zu. Hier geht es nicht nur darum eine fettes Line Up mit einer großen Zuschauer Fläche zu schaffen. Hier lebt ein Konzept, inklusive Postamt, Kirche und Gefängnis. Optisch würde ich sagen, der Style ist ein Mix aus Western und Steam Punk. Selbst die Stände im Food Corner wurden komplett angepasst. Hier wurde wirklich keine Mühe gescheut.

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Der Preis für den spektakulärsten Anblick geht raus an die Mainstage! Die war nicht nur unfassbar groß, sondern ein optisches Highlight. Eine Stadt, die von einem First Class Technik Team erbaut und ausgestattet wurde. Lichtinstallationen bis ins kleinste Detail und selbstverständlich auch einiges an Feuerwerk, waren am Start. Wären die großen LED Wände nicht gewesen, hätte man Steve Aoki und Co. noch nicht mal wahrgenommen. 😉
Die Cloud Factory war auf Platz zwei in der Größenordnung und wurde von 1Live und dem Bootshaus gehostet. DJ´s wie Yellow Claw, Felix Jaehn, Modestep, Borgore und Alle Farben kamen hier zum Einsatz.
Da Parookaville auf einem ehemaligen Militärflugplatz stattfand, gab es mehrere Hangars und Bunker die zu Dancefloors transformiert wurden. Die Auswahl an Genres war also großzügig und bestimmt für jeden Festivalbesucher interessant, wenn man auf elektronische Musik steht.

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Ich hatte die Ehre einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Organisation, die so ein massives Ding mit sich bringt, ist der Hammer. Die Logistik bei so vielen beteiligten Mitarbeitern, Künstlern und Besuchern fordert schon einiges. Aber genau dieser Fleiß zahlt sich aus. Nicht umsonst hat Parookaville seit seiner Premiere im Jahr 2015, seine Einwohnerzahl verdoppelt. Und ich habe die leise Vermutung, dass uns nächstes Jahr etwas noch größeres erwartet. Also liebste Electronic Music Fans – Deutschland hat endlich ein Festival am Start, welches unseren belgischen Freunden von Tomorrowland Konkurrenz machen wird.

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Pics by PAROOKAVILLE & Nicci Haumann

 

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