Nachhaltigkeit, Feminismus, Ernährung

Nachhaltigkeit, Feminismus & Ernährung

Dinge die mich in den letzten Wochen beschäftigen sind unter anderem Nachhaltigkeit, die Sache mit dem Feminismus und ob es wirklich heißt: “Du bist, was du isst”.

Nachhaltigkeit

Ein Thema was meiner Meinung nach bei jeden im Hinterkopf aktiv sein sollte. Ich selber gehöre auch nicht zu den Personen, die sich über jedes Handeln und Tun Gedanken machen möchten, aber auch nicht komplett ignorant damit umgehen. Wir alle sehen regelmäßig Videos oder Bilder auf diversen Social Media Plattformen, die uns erklären, wieviel Plastik in den Ozeanen schwimmt oder welch enorme Mengen an Waldfläche gerodet werden. Das dies kein Zustand ist, um unseren Planeten langfristig angenehm bewohnbar zu machen, ist Fakt. Ich glaube jeder nickt so ein Video ab mit: „Wahnsinn, so viel Dreck!“ Aber beim nächsten Besuch im Super Markt sind die Erinnerungen an die schockierenden Bilder wieder verflogen und ohne einen zweiten Gedanken daran zu verlieren, landet alles nach Belieben und persönlichem Bedarf im Einkaufswagen. Nicht gut. Jedoch kenne ich auch den Stress, den Einkaufswagen z.B. Plastikfrei zu halten. Etliche Male habe ich ein Produkt zurück gestellt, weil mir die Verpackung nicht nachhaltig genug war. Es anschließend aber doch wieder aus dem Regal genommen habe, weil ich nicht wusste was ich alternativ holen kann. Denn keine Alternative machte es besser. Es endete dann darin, dass ich meinen Speiseplan an dem Abend komplett umgestellt habe. Glücklich war ich nicht.

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Feminismus

Manchmal habe ich schon Schwierigkeiten, das Wort Feminismus für mich persönlich zu definieren. Im Wörterbuch findet man folgende Definition:
„Richtung der Frauenbewegung, die, von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen (z. B. der traditionellen Rollenverteilung) und der patriarchalischen Kultur anstrebt.“ – ok, cool.
Wie viel Feministin steckt also in mir? Es sind Dinge in meinem Kopf verankert, die ordne ich klassisch dem Mann oder der Frau zu. Zum Beispiel Berufe. Finde es aber auch nicht störend oder irritierend, wenn diese Ordnung nicht eingehalten wird. Bin ich dann Feministin, weil ich Frauen in ihrem Berufsfeld fördere oder weil ich Neuerungen Richtung Girlpower unterstütze? Hat das überhaupt schon was mit Feminismus zu tun? Immer wieder führe ich Unterhaltungen mit Freundinnen über dieses Thema. Und auch hier stelle ich fest, dass manche Themen, die mein Gegenüber unfassbar aufregen, mich total kalt lassen. Manch anderen Punkt zum Thema Gleichberechtigung könnte ich wiederum bis ins unendliche ausdiskutieren. Mal schauen, wie sehr mich meine Beobachtungen dazu, zu einer Stellungnahme bringen.

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Ernährung

Bier – reicht! Nein – Spaß! 🙂  Seit ich in der Innenstadt wohne und einen viel einfacheren Zugang zu Lebensmitteln habe, mache ich mir auch mehr Gedanken zu diesem Thema. Unterstützt wird das Ganze von dem zuvor genannten Punkt der Nachhaltigkeit. Unser Essverhalten hat nicht nur Auswirkung auf unsere Gesundheit oder Diät, sondern auch auf unser Klima. „Green & Clean Eating“ könnte man es nennen. Was kann man heute noch Essen, ohne seinen Speiseplan auf ein Minimum an Auswahl zu reduzieren und zeitgleich seinen Körper und Planeten etwas gutes zu tun? Eins habe ich rausgefunden: Fleisch ist es nicht. Ich bin aber auch kein Vegetarier. Und jetzt? Macht Bio alles besser? Habt ihr euch mal Umweltbilanzen diverser Gemüse- und Früchtebroten angeschaut? Ich nicht so richtig. Aber ich bin mir sicher, dass ein Großteil unserer Lebensmittel sich selber ein Grab schaufeln kann. Und damit meine ich nicht in unserem Magen, sondern mit dem was es uns Menschen gibt und dem was es auf der anderen Seite durch die Produktion und Zulieferung unseren Ressourcen nimmt. Wie man es richtig macht, interessiert mich aus vielen Aspekten und ich werde auf jeden Fall dran bleiben.

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Darüber schreiben?

Ja bestimmt. Ich habe Lust mich wieder mehr mit Themen, die mich persönlich interessieren, zu beschäftigen und darüber zu schreiben. Jedoch bin ich kein Foodblogger oder gehe immer und überall mit gutem Beispiel voran. Und das möchte ich mir nicht vorhalten lassen. Würde ich hierzu aber eine eindeutige Stellung beziehen, wird mir über kurz oder lang jedes Wort im Mund herum gedreht. Jeder Jeck ist anders und jeder soll selber entscheiden, ob z.B. Nachhaltigkeit Einfluss auf seinen Lebensstil haben soll. Gerne teile ich meine Gedanken und Erkenntnisse dazu. Aber geht nicht davon aus, dass mein Haushalt ein Vorzeigeobjekt für eine unabhängige und 100 % grüne Powerfrau sein wird.

Habt einen schönen Sonntag,

eure Nicci

Nachhaltigkeit, Feminismus, Ernährung

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