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Lanzarote – Die Insel des Sports

Steinig, staubig, windig – Lanzarote!

Klingt jetzt erst mal nicht so paradiesisch, denn Lanzarote ist typisch für die Kanaren kein grünes Biotop. Zwar findet man hier und da ein paar Aloe Vera Felder oder künstlich angelegte Palmen, aber saftige Grünflächen sucht man vergebens. Trotzdem ist die beeindruckende Vulkaninsel eine Reise wert und bietet eine Menge Möglichkeiten. Besonders für Sportler. Bei meinem 4-tägigen Kurztrip ging es mit meinem Tourguide Chris im Leihwagen kreuz und quer über die komplette Insel. So ließen sich die verschiedenen Fassetten von Lanzarote optimal erkunden und was ich erlebt habe und welche Eindrücke hängen geblieben sind, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

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People & Lifestyle

Zunächst einmal die Leute. Auf Lanzarote gibt es neben einigen Touristen (sehr beliebtes Reiseziel der Iren) eine Menge Locals. Ein sehr Gastfreundliches Volk, welches seine Kulturen pflegt und den Urlaubern gegenüber trotzdem sehr entspannt entgegen kommt. Gerade in den schmalen Gassen der kleineren Orte scheint alles extrem relaxed. Offene Wohnungstüren, Kaffeeklatsch an der Promenade und stets freundliche Gesichter.  Wer ein paar Worte Englisch spricht, wird auf der Insel keine Kommunikationsschwierigkeiten haben. Selbst in den vom Tourismus abgelegen Ortschaften, wo nicht jeder Englisch spricht, hatten wir kein Problem uns zu verständigen. Die Locals sind bewegungsfreudige Menschen. Ob es eine Truppe ü-60 Ladies ist, die sich jeden Abend zum gemeinsamen Walken trifft oder anderweitig Sportbegeisterte. Überwiegend auf dem Rad.

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Snacks & Drinks

Eine der wichtigsten Angelegenheiten auf Reisen? Futter & Bier! Ganz klar!
Und auch auf Lanzarote soll es hier an Auswahl nicht mangeln. In den Touriorten haben sich die Restaurants zwar schon eher an das internationale Publikum angepasst, aber das spielt je nach Laune auch in die Karten. Denn dort gibt es dann die „Alles in Einem“-Restaurants, deren Aushängekarten mit Pizza-Pasta-Steak-Burger Angeboten geschmückt sind. Und auch an solchen Orten, haben wir gut gespeist! Das Beste waren allerdings die kleinen „Snack-Bars“. Dort gibt es Sandwiches, Toasts und Tappas zu super fairen Preisen und ultra lecker. Und wenn man schon mal in Spanien ist – sollte man sich auch eine Paella aufs Reisemenü schreiben.
Zum Thema Drinks – wer kein Bock auf Sangria hat, der findet auf fast jeder Karte und in jedem Supermarkt feines Heineken. Aber da ich auf Reisen dem Motto „Drink Local“ folge, habe ich einige örtliche Biere getestet. Mein Favorit – Dorada.

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Ironman & Surf

Wie bereits erwähnt ist Sport hier ein riesiges Thema. Überall, wirklich auf jeder Strecke, sieht man Radfahrer oder Läufer. Das mag auch daran liegen, dass Lanzarote unter anderem Ausrichtungsort für diverse Rennen ist. Radrennen, Marathon und sogar ein Ironman. Dieser Triathlon auf Lanzarote ist für seine Schwierigkeit bekannt. Denn neben den eh schon (geisteskranken) Anforderungen an die Athleten, wir hier eine Strecke gegen einige Berge und Winde bekämpft. Viele Urlauber kommen sogar extra für eine sportliche Auszeit angereist. Oder besuchen eines der vielen Trainingscamps vor Ort. Das Sporthotel La Santa bietet dafür ziemlich optimale Vorrausetzungen. Hier haben wir auch abgehangen. Ein riesiges Hotel, welches perfekt für jede Sportart ausgestattet ist. Da war ich Zero-Sportler natürlich komplett am falschen Ort, aber dafür gab es für mich einiges zu beobachten… 😉
Aber mal ehrlich- hier kann/könnte man wirklich ALLES machen. Ob Kajak fahren, Aerobic, Yoga bis hin zu jeder Form von Ausdauersport. Selbst für Schwimmer stehen hier einige gut gepflegte 50m Bahnen zu Verfügung. Generell kommen auch Wassersportler auf Lanzarote auf ihre Kosten. Denn auch für Surfer bietet die Insel einige Spots. Häufig haben wir abends den Jungs und Mädels beim Wellenreiten zugeschaut.
Also zu gucken, gibt es auch für die unsportliche Fraktion so einiges. Besonders für die Damen… 😉

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Spots

Wer gerne am Beach hängt, der sollte den Strand in Puerto Del Carmen aufsuchen. Geiles Wasser, nette Atmosphäre und chillige Strandbuden sind immer in der Nähe. Allerdings hat mir der Strand in Arrieta auch sehr gut gefallen. Hier war auch unsere liebste Strandbar „El Chiringuito“ wo wir mittags Tappas gefuttert haben. Der einzige Nachteil hier – es gibt keine Toiletten. Aber die benachbarten Restaurants sind da sehr entspannt, wenn man nett fragt. 😉
Als Touri-Nummer habe ich die „Jameos Del Agua“ besucht. Eine Lavasteinhöhle die von dem Künstler César Manrique umgestaltet wurde und somit ein optisches Highlight darstellt. Außerdem gibt es hier ein Becken, in dem kleine weiße blinde Krebse leben, die ansonsten nur in den Tiefen der Meere vorkommen. Dazu gibt es ein Museum welches einem so einiges über Vulkane, deren Gestein und Ausbrüche erklärt.
Wer gerne feiert findet sein Glück definitv in Puerto Del Carmen. Hier tobt nach Sonnenuntergang der Bär. Egal ob Karaoke, Tanzbar oder ein uriges Pub. Hier findet sich auf jeden Fall Stimmung.
Von der Natur und Landschaft her hat mich El Golfo am meisten beeindruckt. Die Felsen und Strände hier sind schwarz gefärbt und je nach Wetter peitschen hier richtig hohe Wellen gegen die Felsen. Hier könnte man stundenlang in einem der vielen Cafes sitzen und dem Wasserspiel zusehen.

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Auf meiner Agenda steht definitiv ein längerer Aufenthalt auf der Insel. Auch wenn ich normalerweise eher der saftig-grün Typ bin und auf Palmen und Früchte abfahre, hatte ich eine gute Zeit. Vor allem weil sich auch das Klima über das ganze Jahr einigermaßen sommerlich hält. Frühjahr und Herbst sind wahrscheinlich gute Optionen für einen Trip zum chillaxen. In diesem Sinne, ein Dankeschön an Monsieurs Spidermenk (der ist jetzt ganz hot & new auf Instagram -> #follow) für die Insidertipps und  euch einen guten Start in die Woche.

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